Vereinsgeschichte

Aufgrund mündlicher überlieferungen besteht die Annahme, daß die Oberbrunner Schützengesellschaft gleichzeitig mit den Sebastianischützen Aindorf und den Auerhahnschützen Pittenhart um das Jahr 1885 gegründet wurde. Von Mai 1926 - 1934 waren die Oberbrunner Schützen Mitglied beim Alzgau Trostberg, wegen angeblicher Differenzen erfolgte der übertritt zum Priener Gau.

Beitrag zur Vereinschronik von Josef Eder (Pittenhart): Nach dem Kriege (1939-45) wurden die Schützengesellschaften und der Schießsport von den Amerikanern verboten.

Erst nach einigen Jahren war es wieder erlaubt, den Schießsport mit ungefährlichen Waffen (Luftgewehr) auszuüben. Durch junge Schießsportbegeisterte wurde im Herbst 1950 die Schützengesellschaft neu gegründet. Zum 1. Schützenmeister wurde Josef Nirschl und zum 2. Schützenmeister Michael Maier gewählt. Aus Spenden und Beiträgen konnte ein Luftgewehr gekauft werden, das der 2. Schützenmeister in Verwahrung hatte. Geschossen wurde in der Wirtsstube, der Kugelfang (Schießstand) war noch von vor dem Kriege her vorhanden.

Seit dem Jahre 1951 sind die Oberbrunner Schützen im Schützengau Chiemgau Prien gemeldet. Von Mai 1926 - Mai 1934 waren die Oberbrunner Schützen Mitglied im Alzgau Trostberg.

1966 hielten die 3 Pittenharter Schützengesellschaften ein 80 jähriges Jubiläumsschießen, verbunden mit dem 14. Gauschießen des Schützengaus Chiemgau-Prien, im Gasthof Brandl ab.

1967 bildeten Sebastian Fischer, Wolfgang Streit, Franz Fischer und Georg Huber die Vorstandschaft. Wir konnten unsere Schießabende wieder in Oberbrunn abhalten im Gasthof Baukrowitz. In den 70er Jahren verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Schützen und Wirtsleuten und wir wurden wieder Gäste bei den Pittenharter Schützen.

1976 übernahm die Familie Steffens das Gasthaus in Oberbrunn. Wir konnten einen neuen Schießstand (5 Stände) beziehen und die Aktivität der Oberbrunner Schützen steigerte sich von Jahr zu Jahr ...

Im Dezember 1979 fanden Neuwahlen statt, die mit einigen Schwierigkeiten verbunden waren, es fand sich kein neuer Schützenmeister.

Nach 12 Jahren hatte der 1. Schützenmeister Sebastian Fischer sein Amt niedergelegt. Nach langem hin und her erklärte sich der 2. Schützenmeister Wolfgang Streit bereit, das schwere Amt zu übernehmen.

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